Ätherische Öle, die in die Hausapotheke gehören

Ätherische Öle sind flüchtige, stark riechende, nicht fettende Öle, die von Pflanzen produziert werden, um sich gegen Bakterien, Viren und Pilze zu schützen. Zusätzlich dienen sie dazu, Bestäuber anzulocken oder Wunden zu heilen. Auch der Mensch kann sich die Heilkräfte der ätherischen Öle zunutze machen. Sie können einerseits bei körperlichen Beschwerden wie Erkältungen, Muskel- und Gelenksschmerzen und zur Wundheilung eingesetzt werden als auch  andererseits unsere Stimmung positiv beeinflussen und die Raumluft verbessern.

Welche ätherischen Öle sollte ich auf jeden Fall daheim haben?

Lavendelöl

Lavendel wird als oft als Alleskönner bezeichnet und hat ein breit gefächertes Anwendungsspektrum.  Lavendelöl verwendet man unverdünnt bei leichten Verbrennungen, Insektenstichen, Hautunreinheiten, Hautpilz, Schnittwunden und leichten Verletzungen. Lavendel ist aber auch bekannt für seine beruhigende, ausgleichende Wirkung. Als Raumduft, auch gemischt mit Orangenschalenöl, ist Lavendel ideal für das Schlafzimmer.

Teebaumöl

Teebaumöl wird auch als Wunderbaum Australiens bezeichnet und wurde schon von den Aborigines zu Heilzwecken verwendet. Teebaumöl wirkt sehr gut gegen Bakterien und Pilze. Es kann daher sehr gut bei schlecht heilenden Wunden eingesetzt werden. Aufgrund der desinfizierenden und hautregenerierenden Wirkung dient es zur Behandlung von Akne und zur Mundhygiene bei Zahnfleischentzündung. Punktuell kann es pur auch nach Insektenstichen aufgetragen werden.

Pfefferminzöl

Pfefferminze hat eine lange Tradition als klärendes, kühlendes Öl. Häufig wird es zur Linderung von Verspannungen im Nacken, Kopfbereich oder nach dem Sport bei Muskelschmerzen verwendet. Ein weiteres Einsatzgebiet ist die Konzentrationssteigerung für SchülerInnen oder während längerer Autofahrten. 1 Pfefferminzöl auf ein Taschentuch aufgetragen hilft gegen Reiseübelkeit und stabilisiert den Kreislauf. Dieses Öl sollte aber erst für Kinder ab 6 Jahren verwendet werden. Wespenstiche werden mit Pfefferminzöl schnell gekühlt und der Schmerz vergeht.

Orangenschalenöl

Orangenschalenöl ist sehr beliebt, da es die Sonne und die Wärme des Südens in unsere Räume zaubert. Es sorgt einfach für eine gute, wohlig warme Stimmung. Man kann es auch bei Nervosität und Schlafstörungen zur Beruhigung verwenden. Wenn man Orangenschalenöl und Pfefferminzöl miteinander mischt, kann man es sehr gut bei Krämpfen im Verdauungsbereich oder bei allgemeinen Verdauungsstörungen in Form einer Bauchmassage einsetzen.