Weihnachtsblog von Mag. Alina Kern

Kennen Sie Charles Dickens´ Roman „Eine Weihnachtsgeschichte“? Es ist wohl die bekannteste Weihnachtsgeschichte der Welt. Sie stammt aus dem Jahr 1843 und wird bis heute an jedem Weihnachtsfest erzählt.

Der grantige Geschäftsmann Scrooge (dt. Geizhals), verabscheut das Weihnachtsfest. Als „Humbug!“ bezeichnet er Weihnachten. Es ist Heiligabend Ende des 19. Jahrhunderts. Seinen treuen Mitarbeiter beschimpft er faul zu sein, weigert sich den Armen an den Feiertagen, Geld zu spenden und die Einladung zum Weihnachtsessen seines Neffen Fred schlägt er wie jedes Jahr aus.

Dialog aus „Die Weihnachtsgeschichte“ von Charles Dickens

Scrooge: Bah! Unfug!

Fred: Weihnachten ein Unfug? Das kann doch nicht dein Ernst sein, oder?

Scrooge: Und ob! Fröhliche Weihnachten! Was für einen Grund hast du, fröhlich zu sein? So arm, wie du bist.

Fred: Ach komm, welchen Grund hast du, grämlich zu sein? So reich, wie du bist.

In dieser Nacht erscheinen Scrooge drei Geister. Der Erste erinnert ihn an sein herzloses Verhalten in der Vergangenheit, der nächste begleitet Scrooge zur Familie seines Angestellten und dessen behinderten Sohnes. Sie feiern trotz Armut ein schönes Weihnachtsfest. Ein dritter Geist offenbart ihm seine Zukunft. Wie er unbeweint, unbetrauert und unbemerkt sterben wird, wenn er weiter so kaltherzig gegenüber seinen Mitmenschen ist. Der Spuk tut seine Wirkung. Scrooge kauft einen Truthahn für Bob und dessen Familie, nimmt die Einladung seines Neffen an und spendet für die Armen.

Die Weihnachtsgeschichte von Charles Dickens appelliert an das Gute im Menschen. Geld allein macht nicht glücklich, viel wichtiger ist es, Güte und Mitgefühl für seine Mitmenschen zu zeigen. An Weihnachten und das ganze Jahr über. In diesem Sinne:

“Lassen Sie uns alle versuchen, die Welt mit unseren Handlungen ein Stückchen besser zu machen!“

Schöne Weihnachten wünscht Ihnen Ihre Mag. Alina Kern